Der Fettstoffwechsel ist nur bei geringen Belastungsformen möglich. Er ist sehr träge und kann Energie mit Hilfe der Sauerstoffverbrennung nur in einem geringen Umfang für den Körper bereitstellen. Bei einem Krafttraining wird an einer lokalen Stelle, das ist der arbeitende Muskel, innerhalb kürzester Zeit viel Energie angefordert, so dass der Körper hier auf das Muskelglykogen zurückgreifen muss. Nur bei einem Ausdauertraining in den gemäßigten und mittleren Belastungszonen, bei dem mehr als 17% der gesamten Skelettmuskulatur beansprucht werden, ist ein Fettstoffwechsel möglich.
Das Krafttraining verbessert das Bewegungs- und Haltesystem des Körpers. Es stärkt nicht nur die Muskeln, sondern auch Bänder, Sehnen, Knorpel und Knochen. Dadurch werden die Gelenke und die Wirbelsäule gestützt und somit Gelenk- und Haltungsschäden entgegengewirkt. Die größte Bedeutung erlangt bei uns das Krafttraining im Bereich der Rückentherapie. Zu guter Letzt lässt sich durch ein gezieltes Krafttraining der Körper nicht nur in eine bessere, sondern auch schönere Form bringen.
Nein. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, noch rückenstabilisierende Übungen an den Geräten zu machen. Zwecks Abstimmung am besten unsere Trainer fragen.
Der Muskelkater ist ein Schmerz. Schmerzen wiederum sind Warnsignale des Körpers, die deutlich anzeigen, dass irgendetwas schief gelaufen ist. Mitnichten ist der Muskelkater ein Zeichen für ein gutes Training. Durch zu hohe Belastungen während des Ausdauertrainings wird im Körper Milchsäure gebildet. Der Körper arbeitet mit dieser nicht angepassten Belastung im sauren Bereich, was bedeutet, dass er die Säuren nicht mehr abführen kann. In diesem Falle kommt dem Cool-down nach dem Training eine noch größere Bedeutung zu. Außerdem kommt es gerade bei Überbelastungen und ungewohnten Bewegungen zu kleinsten Muskelfaserrissen. Auf jeden Fall ist bei einem Muskelkater aktive Regeneration angesagt. Das heißt: Lockere Bewegungen ohne Belastung. Die Muskulatur muss für den Heilungsprozess durchblutet werden. Auf keinen Fall auf der Couch liegen bleiben.
Die nötigen Grundschritte hierfür lernt man am einfachsten bei den Workout-Stunden im Aufwärmteil. Die Grundschritte wie "Step touch, Leg curl, Grapevine,..." kommen hier schon vor. Wenn man sich erst mal an die Bezeichnungen gewöhnt hat, folgen die Beine und Arme den entsprechenden Anweisungen viel einfacher. Nur nicht aufgeben. Bekanntlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die anderen haben es ja auch irgendwie gelernt.

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