Ernährung / Figur / Abnehmen / Diät (9)

Wenn Sie Ihr Gewicht dauerhaft reduzieren möchten, können Sie nicht auf rasche Erfolge setzen. Wenn Sie ein niedriges Normalgewicht auf Dauer erreichen wollen, sollten Sie sich einen Stufenplan machen, mit dem Sie Schritt für Schritt Ihr Ziel erreichen können. Der erste Schritt setzt bei der Psyche an. Sie müssen sich klar darüber werden, was das Essen für Sie bedeutet und dass sich Ihre Ernährungsgewohnheiten über Jahrzehnte ausgeprägt haben. Sie sind zu einer Gewohnheit geworden, deren Mechanismen Ihnen im Einzelnen wahrscheinlich gar nicht deutlich sind. Zum Beispiel essen manche, um Ihre Seele zu beruhigen. Wenn man abnehmen will, sollte man sich im klaren darüber sein, dass dieser Ausweichmechanismus nicht mehr zu Verfügung steht. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, ein Tagebuch über das eigene Essverhalten zu führen. In diesem müssen dann allerdings auch die kleinen „Zwischendurchleckereien“ aufgeführt werden, denn diese summieren sich sehr deutlich. Durch dieses Tagebuch bekommt man sehr konkrete Anhaltspunkte…
Als Faustregel kann man gelten lassen, dass Diäten, die nicht hauptsächlich auf vollwertige Kost setzen (wenn auch in reduzierter Menge), auf Dauer keinen Erfolg bringen werden. Ebenso kritisch sollte man Diäten gegenüber sein, die das Verzehren eines Nahrungsmittels in einem unbegrenzten Umfang erlauben, andere dafür aber ganz verbieten. Genauso verhält es sich mit den Formuladiäten, bei denen die Nahrungsmittelaufnahme ausschließlich mit Pülverchen abgedeckt wird. Diese nutzen nur dem Geldbeutel des Verkäufers. Keine dieser Diäten ist der Königsweg zu einem geringeren Gewicht. Für einen dauerhaften Erfolg ist es vielmehr notwendig, die Ernährungsgewohnheiten grundsätzlich umzustellen.
Diese Ernährungsform wurde von Dr.Howard Hay 1915 entwickelt. Hay entwickelte die Trennkosttheorie auf Grund seiner eigenen Krankheitsgeschichte. Er litt an der damals unheilbaren Brightschen Nierenkrankheit, eine chronische Nierenentzündung, was die tägliche Ernährung zur damaligen Zeit vor große Probleme stellte. Aus diesem Grund studierte er die Ernährungsweise von Naturvölkern, ihre Krankheiten und ihre Lebensweise. Er stellte fest, dass ihre Nahrung naturbelassen und durch und durch vollwertig war (ist ja logisch). Übergewicht war wenig verbreitet und vor allem gab es keine ernährungsbedingten Krankheiten, wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Herz-Kreislauferkrankungen oder Karies (diese Liste liesse sich beliebig fortsetzen). Um sein eigenes Leid zu lindern, ernährte sich Hay ausschließlich von naturbelassenen Lebensmitteln und strich Zucker, Weißmehl und stark verfeinerte Produkte von seinem Speiseplan. Er erreichte damit die für unmöglich gehaltene Heilung. Aus dieser Erfahrungsbasis heraus entwickelte Hay die Trennkosttheorie, welche beim Verzehr eine Trennung von Eiweißen und Kohlenhydraten propagiert. Hay ging davon aus,…
Ich habe gerade nach jahrelanger Sportpause mit dem Aerobictraining begonnen. Jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Beine plötzlich dicker werden, wie kann ich dies verhindern? Dies können Sie nur verhindern, indem Sie die Belastungsintensität senken. Nach einer langen Sportpause ist Ihr Körper nicht mehr in der Lage, die Anforderungen des Kurses in einem niedrigen Herzfrequenzniveau zu bewältigen. Ihr Puls ist zu weit über den Fettstoffwechsel angestiegen und der Körper hat das Muskelglykogen als Energielieferant herangezogen. Darauf reagiert der Muskel mit einer höheren Glykogenspeicherung und verdickt sich. Für Sie bedeutet dies, dass Sie sich von der Gruppendynamik nicht zu sehr mitreißen lassen sollten. Oder Sie besuchen einen Kurs mit geringerem Belastungsniveau. Auf jedem Fall sollte man nach einer Sportpause das Training dezent aufnehmen, um so den Körper für höhere Intensitäten vorzubereiten. Bei einem regelmäßigen Training wird der Lohn dann bald sichtbar sein.
Dieser Effekt stellt sich ein, wenn man den Körper einer absoluten Notsituation aussetzt. Dies ist bei einer Reduktionsdiät oder Fastenkur der Fall. Durch die Nahrungsreduktion muss der Körper auf seine Energiereserven für Notfälle zurückgreifen: die Fettreserven. Da er in dieser Phase seinen Energieverbrauch massiv einschränken muss, wird sich der Gewichtsverlust auf wenige Gramm pro Woche einpendeln. Dies wäre aber noch nicht das Tragische an dieser Sache. Er lernt vielmehr aus diesen Notsituationen und wird sich für die nächsten Notfälle einen größeren Fettvorrat anlegen. Macht man dieses Spiel mehrmals, wird man schließlich mehr wiegen als zuvor.

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